Kinder der 1990er-Jahre, welche damals auch dem ein oder anderen Game zugetan gewesen sind, erinnern sich sicherlich an den Publisher Acclaim Entertainment oder kurz Acclaim. Das Unternehmen hat damals durchaus einige Hits wie „Mortal Kombat“, „NBA Jam“ oder auch unzählige Lizenztitel, etwa von Marvel, vertrieben. 2004 rutschte man dann jedoch in die Insolvenz. Jetzt ersteht das Unternehmen wieder auf – allerdings in völlig neuer Form.
So hat das neue Acclaim mit dem alten in der damaligen Form vor allem den Namen gemeinsam. Denn Acclaim soll mittlerweile nicht mehr Triple-A-Spiele oder Lizenztitel auf den Markt bringen, sondern als Dach für Indie-Games dienen. Als Geschäftsführer wird Alex Josef agieren, der seit Jahrzehnten in der Industrie arbeitet. Das neue Acclaim will aber auch Marken aus der Vergangenheit neu beleben, da darf man also gespannt sein.
Josef teilt mit, dass man sich für Acclaim bereits die Rechte an einigen Indie-Titeln gesichert habe und bald mehr verraten könne. Es ist dabei im Übrigen nicht das erste Mail, dass Acclaim neu belebt worden ist. 2006 gab es unter dem Namen Acclaim Games bereits einen Versuch. Doch dieser war wenig erfolgreich, denn 2010 wurde das Unternehmen bereits wieder dichtgemacht.
Viele ehemalige Marken von Acclaim haben aber bereits eine neue Heimat gefunden. „Mortal Kombat“ etwa gehört inzwischen Warner Bros. Games – „NBA James“ ist zu Electronic Arts gewandert. „Turok“ ein weiteres, ehemaliges Zugpferd, liegt jetzt bei den Universal Studios. Entsprechend will Acclaim auch langsam anfangen und zunächst drei bis vier Spiele im Jahr vertreiben. Dann will man sehen, welche alten Markenrechte man möglicherweise wieder erlangen oder verwerten kann.
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