
Foto von engin akyurt auf Unsplash
Es gibt Neuigkeiten bezüglich der geplanten Batteriefabriken in Europa, und die fallen für den Standort Deutschland eher ernüchternd aus. Die Automotive Cells Company (ACC) hat die Pläne für den Bau von Gigafactories in Kaiserslautern und im italienischen Termoli endgültig zu den Akten gelegt. Das Joint Venture, an dem Stellantis, Mercedes-Benz und TotalEnergies beteiligt sind, hat die Gewerkschaften entsprechend informiert, so Reuters.
Eigentlich waren drei große Werke in Europa angedacht. Nachdem die Projekte in Deutschland und Italien bereits seit Mai 2024 ruhten, teilte das Management nun mit, dass die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme wohl nicht mehr erfüllt werden. Man prüft zwar noch andere Szenarien, aber die ursprüngliche Planung ist vom Tisch. Hintergrund ist unter anderem die schwächelnde Nachfrage nach Elektroautos. Stellantis hatte zuletzt massive Abschreibungen in Höhe von rund 22,2 Milliarden Euro verbucht und die Pläne für E-Fahrzeuge angepasst.
Statt der ursprünglichen Idee, in drei Ländern jeweils Produktionslinien mit 8 Gigawattstunden Kapazität hochzuziehen, konzentriert sich ACC nun auf Frankreich. Dort läuft die Produktion bereits, und der Plan sieht vor, dort zwei Blöcke mit einer höheren Kapazität von 13 und 15 GWh zu betreiben. Während man dort aktuell für Stellantis fertigt, sollen ab Mitte 2026 auch Batterien für Mercedes vom Band laufen.
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3 weeks ago
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