Update vom 19. Mai 2026:
Musk kündigte auf X eine Berufung an. Er bezeichnete das Urteil als "kalendarische Formalität". Er bezieht sich darauf, dass der eigentliche Kernvorwurf, also ob sich der kommerzielle Arm von OpenAI unrechtmäßig durch das Nonprofit bereichert hat, inhaltlich nicht geklärt wurde. Die Jury begründete sämtliche Ansprüche Musks mit der Verjährungsfrist. Im Urteil wurden tatsächlich nur die Fragen zur Verjährung beantwortet, die inhaltlichen Vorwürfe blieben folgerichtig ungeklärt.
Die Jury lehnte Musks Klage wegen Verjährungsfristen ab."Es besteht kein Zweifel für jeden, der den Fall im Detail verfolgt hat, dass Altman und Brockman sich bereichert haben, indem sie eine Wohltätigkeitsorganisation gestohlen haben. Die einzige Frage ist, WANN sie es getan haben", schreibt Musk.
via XOpenAIs Anwälte argumentierten in der Verhandlung dagegen, Musks Spenden seien an keine Bedingungen geknüpft gewesen. Die Umstrukturierung sei nötig gewesen, um im teuren Wettbewerb mit Google DeepMind bestehen zu können. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers bestätigte das Urteil der Jury: Es gebe eine erhebliche Menge an Beweisen.
Artikel vom 18. Mai 2026:
Elon Musk verliert Gerichtsverfahren gegen CEO Sam Altman und OpenAI
Elon Musk hat seinen Rechtsstreit gegen OpenAI verloren. Die Jury in Oakland, Kalifornien, hat Elon Musks Klage gegen Sam Altman und OpenAI nach nur zwei Stunden Beratung abgewiesen. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers bestätigte das Urteil und erklärte, sie sei bereit gewesen, die Klage "sofort" abzuweisen. "Es gibt eine erhebliche Menge an Beweisen, die das Ergebnis der Jury stützen", sagte die Richterin. Auch die Klage gegen Microsoft, das seit 2019 in OpenAI investiert, wurde abgewiesen, berichtet CNBC.
Musk hatte 2024 geklagt, weil OpenAI sein Versprechen gebrochen habe, eine gemeinnützige Organisation zu bleiben. Er forderte bis zu 134 Milliarden Dollar an "unrechtmäßigen Gewinnen" und die Absetzung von Altman und Brockman. OpenAIs Anwälte argumentierten, Musk habe selbst eine gewinnorientierte Struktur vorgeschlagen, sofern er die Kontrolle behalte; das verfing offenbar bei der Jury. Musks Anwalt Steven Molo behielt sich nach dem Urteil das Recht auf Berufung vor.
KI-News ohne Hype – von Menschen kuratiert
Mit dem THE‑DECODER‑Abo liest du werbefrei und wirst Teil unserer Community: Diskutiere im Kommentarsystem, erhalte unseren wöchentlichen KI‑Newsletter, 6× im Jahr den "KI Radar"‑Frontier‑Newsletter mit den neuesten Entwicklungen aus der Spitze der KI‑Forschung, bis zu 25 % Rabatt auf KI Pro‑Events und Zugriff auf das komplette Archiv der letzten zehn Jahre.



