YouTube will KI-Videos ab Mai 2026 automatisch erkennen und kennzeichnen

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YouTube überarbeitet seine KI-Kennzeichnung für Videos. Ab sofort werden Labels für fotorealistische oder stark KI-veränderte Inhalte sichtbarer platziert: Bei langen Videos direkt unter dem Player, bei Shorts als Einblendung im Video selbst. Zusätzlich führt YouTube ab Mai 2026 eine automatische Erkennung von KI-generierten Inhalten ein. Wenn Creator nicht angeben, ob sie KI genutzt haben, das System aber starken fotorealistischen KI-Einsatz erkennt, wird automatisch ein Label gesetzt.

Creator können eine fehlerhafte Kennzeichnung in YouTube Studio korrigieren. Ausnahmen gelten für Inhalte, die mit YouTubes eigenen KI-Tools wie Veo oder Dream Screen erstellt wurden, oder die C2PA-Metadaten enthalten. Das YouTube-Team betont, dass die Labels weder die Empfehlung noch die Monetarisierung eines Videos beeinflussen. YouTube kennzeichnet KI-Inhalte seit 2024 auf Basis von Creator-Angaben. Parallel dazu öffnet YouTube sein Deepfake-Erkennungstool "Likeness Detection" für alle Creator ab 18 Jahren.

Die Maßnahme von Google kommt nicht von ungefähr: Ende letzten Jahres zeigte eine Untersuchung, dass YouTube bereits mit minderwertigen KI-Inhalten zu kämpfen hat, die auch politischen Kontext haben können. Die KI-Slop-Flut trifft auch andere Plattformen wie LinkedIn, das verstärkt gegen generierte Texte vorgehen will.

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