Xbox-Verkäufe brechen um 29 Prozent ein: Game Pass kann den Rückgang nicht ausgleichen

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Microsoft hat die Zahlen für das letzte Quartal vorgelegt und die sehen für die Xbox-Sparte nicht gerade rosig aus. Die Gaming-Einnahmen sind um 113 Millionen Dollar zurückgegangen, was einem Minus von 2 Prozent entspricht. Der Hauptgrund dafür ist schnell gefunden: Die Hardware-Verkäufe sind regelrecht eingebrochen.

Konkret hat Microsoft 29 Prozent weniger Konsolen verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das ist schon eine Hausnummer. Immerhin konnte der Bereich Xbox Content and Services etwas gegensteuern – hier gab es ein leichtes Plus von 1 Prozent, was Einnahmen von 5,5 Milliarden Dollar bedeutet. In diese Kategorie fallen der Game Pass, Verkäufe von First-Party-Spielen und ähnliche Dienste. Aber so ist es halt: Microsoft bringt seine Services überall hin, was für singende Xbox-Verkäufe sorgt. Auf der anderen Seite gibt es den Game Pass, der bekanntlich immens teurer geworden ist und zukünftig Geld reinspülen soll.

Während der Game Pass und Third-Party-Content gewachsen sind, gab es bei den eigenen Spielen einen Rückgang. Das dürfte auch daran liegen, dass das Vorjahresquartal ein starkes Vergleichsquartal war. Trotzdem reicht das Wachstum bei den Services nicht aus, um den massiven Einbruch bei der Hardware aufzufangen. Insgesamt hat Microsoft die Erwartungen der Wall Street sicherlich übertroffen. Microsoft kam auf 3,72 Dollar pro Aktie bei 77,7 Milliarden Dollar Umsatz. CEO Satya Nadella betonte in seinem Brief an die Aktionäre die Investitionen in Cloud und KI. Übrigens: Für Microsoft sind es bereits die Quartalszahlen für Q1 / 2026.

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