Xbox Next: Weitere Details zur kommenden Spielekonsole von Microsoft

3 weeks ago 6

Zur nächsten Xbox-Konsole von Microsoft gibt es so einige Gerüchte. Vieles deutet darauf hin, dass die nächste Konsole der Redmonder eher wie ein Gaming-PC mit angepasster Oberfläche aufgebaut sein wird. Entsprechend sollen auch Drittanbieter-Stores direkt ab dem Launch zur Verfügung stehen – z. B. der Epic Games Store. Der Launch könnte bereits 2027 erfolgen. Doch was gibt es denn noch so an Details?

Im Grunde soll die Xbox Next technisch einem Gaming-PC mit Windows 11 entsprechen, aber den Bonus erhalten, dass auch ältere Xbox-Titel via Abwärtskompatibilität laufen. Wer schon jetzt wissen will, wie das Ganze in etwa laufen soll, kann sich den PC-Gaming-Handheld Asus ROG Xbox Ally anschauen. Tatsächlich soll es an der Konsole dann auch möglich sein, in einen regulären Windows-Modus zu wechseln und somit einen Haufen Programme zum Laufen zu bringen, die mit Gaming nichts zu tun haben.

Klingt cool? Nun ja, dafür soll auch der Preis der nächsten Xbox in etwa auf dem Level technisch vergleichbarer Gaming-PCs liegen. Das könnte es erschweren, die „Spielekonsole“ denjenigen schmackhaft zu machen, die sonst auf der PlayStation 5, Nintendo Switch 2 oder Xbox Series X|S unterwegs sind. 2027 soll als Erscheinungsjahr im Übrigen noch nicht in Stein gemeißelt sein. Microsoft soll es laut Windows Central in erster Linie darum gehen, ab Launch ein rundes Erlebnis zu bieten. Entsprechend ist auch ein Launch 2028 denkbar.

Xbox Next: Auch Designs von Partnern möglich

Microsoft will sich da wohl auch wegen der Speicherkrise noch nicht festlegen. Die hat zuletzt ja auch Valve dazu gebracht, die Bestätigung des Preises der Steam Machine zu verzögern. Exklusivtitel soll es für die nächste Xbox von Microsoft nicht geben. Dieses Kapitel hat man ja schon jetzt zu den Akten gelegt, denn Franchises wie „Forza“, „Halo“ oder „Fable“ beglücken auch die PlayStation 5.

Im Übrigen soll Microsoft nicht nur selbst eine Xbox Next veröffentlichen, sondern will offenbar auch Partnern wie Asus ermöglichen, eigene Designs vorzustellen. Das unterstreicht abermals die Nähe zu Komplett-PCs. Partner sollen demnach sowohl noch mächtigere Varianten anbieten dürfen als auch Versionen zu günstigeren Preisen mit abgespeckten Spezifikationen.

Microsoft soll dabei nicht mehr den Anspruch haben, mit der nächsten Xbox Auslieferungsmengen wie in der Vergangenheit zu erzielen. Anbieten will man den Kunden eine Plattform, wie für PC- und Xbox-Spiele gleichermaßen geeignet ist. Auch einige PlayStation-Titel werdet ihr auf der Xbox Next zocken können – nämlich diejenigen, welche Sony für den PC veröffentlicht hat. Ob der Plan aufgeht, damit einen Nerv zu treffen? Ich bin da eher skeptisch, werde das Ganze aber beobachten.

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