
Apple hat macOS 27 Golden Gate offiziell vorgestellt. Diese Version und auch alle anderen Betriebssysteme sollen sich vor allem auf Plattformverbesserungen konzentrieren. Man hat sich wohl in allen Ecken der Systeme umgesehen. Der Herbst wird zeigen, ob man die Versprechen einhalten kann. Doch was ist konkret neu? Apple hat zu dieser WWDC etliches zusammengeschmissen.
Angefangen beim Design hat man bei Liquid Glass nachgebessert. Feedback war hier wohl der Haupttreiber. Die Lesbarkeit soll sich deutlich verbessern, das hatte man ja anfangs hart bemängelt. Dem Nutzer wird auch mehr Möglichkeit zur Anpassung gegeben, bspw. wie transparent das Ganze sein soll. Auch Toolbars und Co. wurden besser ins Design eingefügt. Alles Verbesserungen, die man von so einem großen Unternehmen vom Start weg erwartet hätte. Bei den Icons sollen noch mehr Ebenen für bessere Schärfe und Tiefe sorgen.
Auch bei der Performance soll deutlich aufgeräumt worden sein. Animationen sind flüssiger und generell sollen alle Systeme deutlich schneller sein. 30 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr wurde gesagt. Der CPU Scheduler soll auch cleverer mit den vorhandenen Ressourcen umgehen. Dadurch soll iOS 27 auf allen iPhones ab dem iPhone 11 verfügbar sein. Hier mal ein paar Slides zu iOS und iPadOS:
Sollte Apple tatsächlich mal die Suche angegangen sein? Die hat man laut Apple komplett umgekrempelt. Ein neuer Suchindex sorgt für bessere Suchbarkeit und Geschwindigkeit. Da konnte man in der Vergangenheit teilweise verzweifeln. In Fotos können nun auch Alben mit Windows- und Android-Kollegen geteilt werden, die können gar mitarbeiten. Verbesserungen beim Zyklustracking werden den Frauen zugutekommen. Auch beim Equalizer für die AirPods wird man Verbesserungen erwarten können.
Panoramas können auf der Vision Pro nun in Spatial Scenes umgewandelt werden und die Flyover-Funktion in Apple Maps soll noch realistischer aussehen.
In puncto Privatsphäre und Sicherheit hat man natürlich auch etwas getan. Gerade für Kinder und Eltern bringt man Neues. Man hat mit Forschern zusammengearbeitet, damit man die richtigen Features einbaut. Angefangen beim Anlegen eines Kinderaccounts soll die Führung deutlich angenehmer sein.
Mehr und tiefere Steuerungen zu Themen wie Zugriffseinschränkungen, Web-Ansichten, App-Downloads etc. sind ebenfalls mit an Bord. Mir würde schon reichen, wenn Kids die Bildschirmzeit nicht mehr so einfach umgehen könnten! Eltern sollen bald auch Vorschläge bekommen, wie viel Zeit Kinder überhaupt zur Nutzung bekommen sollen. Die Empfehlungen basieren auf Alter, Forschung und Feedback von Eltern. Eine neue Webseite hat man auch extra dafür gebaut.
Auf einzelne Neuerungen gehen wir in weiteren Beiträgen gesondert ein, wir befinden uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch in der Keynote.
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