Die Wetter-App von Windows 11 soll sich auf manchen Systemen als echter Speicherfresser erweisen. In einem Test belegte die Anwendung im Leerlauf mehr als 1,2 GB Arbeitsspeicher. Zum Vergleich: Apples Wetter-App auf macOS kam dort auf rund 246,7 MB.
Die Ursache liegt offenbar in der Technik. Die Windows-App ist im Kern eine Web-App auf Basis von WebView2 und startet mehrere Chromium-Prozesse. In dem genannten Fall waren es neun Unterprozesse. Die Wetter-App bringt zwar ausführliche Vorhersagen, Radar, Luftqualitätswerte, Wind- und Niederschlagsdaten sowie Unwetterwarnungen mit, blendet aber auch Werbung ein.
Besonders kurios: In den Wetter-Kacheln erscheinen gesponserte Inhalte, die optisch ähnlich zu den eigentlichen Wetterinformationen gestaltet sind. Microsoft führt die Anwendung im Store als MSN Weather.
Microsoft arbeitet derzeit zwar daran, Windows-Apps stärker nativ mit WinUI umzusetzen und WebView2 effizienter zu machen. Ob die MSN-Wetter-App davon profitiert, ist derzeit offen.
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2 months ago
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