
Wir sprachen bereits darüber: OpenAI testet erstmals Werbeanzeigen direkt in ChatGPT. Während Konversationen mit der KI tauchen gesponserte Inhalte auf. Der Test läuft zunächst nur in den USA und betrifft auch längst nicht alle Nutzer.
Wer aktuell mit Anzeigen rechnen muss, sind erwachsene Anwender in den USA, die entweder die kostenlose Version nutzen oder das Go-Abo abgeschlossen haben. Alle anderen Abonnenten bleiben verschont – egal ob Plus, Pro, Business, Enterprise oder Education. Dort gibt es weiterhin keine Werbung.

Eine interessante Wendung gibt es allerdings für die Gratisnutzer: Wer die Anzeigen nicht sehen will, kann sie abschalten. Dafür sinkt dann aber die Zahl der täglich verfügbaren Nachrichten. OpenAI betont, dass die Anzeigen die Antworten der KI nicht beeinflussen. Die gesponserten Inhalte würden klar als solche markiert und optisch vom Rest getrennt. Die Auswahl der Werbung funktioniert über den Kontext des Gesprächs. Die Ausrichtung basiert auf dem aktuellen Thema, dem Chatverlauf und früheren Reaktionen auf Anzeigen.
Beim Datenschutz gibt sich OpenAI zurückhaltend. Werbetreibende bekommen keinen Einblick in die Chats oder persönlichen Daten. Sie sehen lediglich zusammengefasste Zahlen wie Klicks oder wie oft eine Anzeige erschienen ist. Bestimmte Themenbereiche sind komplett tabu für Werbung – dazu gehören Politik, Gesundheitsfragen und mentale Gesundheit. Bei Minderjährigen wird generell keine Werbung eingeblendet.
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3 weeks ago
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