Wer Googles KI in der Schule abschaltet verliert ab 2027 auch die Suche

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Google stellt Schulen ab Anfang 2027 vor die Wahl: Entweder sie akzeptieren KI für ihre Schüler oder sie verzichten auf die Google-Suche. Gemini, Gemini Notebook und die Google-Suche werden für Schülerkonten standardmäßig abgeschaltet und können einzeln freigeschaltet werden. Eine Suche ohne KI gibt es nicht mehr, wie die New York Times zuerst berichtete. Laut Chris Phillips, Googles Vizepräsident für Bildung, seien Suche und KI inzwischen zu tief miteinander verzahnt.

Google hatte kürzlich KI-Funktionen in seiner Lernplattform Classroom bei Schulen mit Gemini-Zugang standardmäßig eingeschaltet und damit Kritik ausgelöst. Das wird nun zurückgenommen. Schulen, die die Suche freischalten, bekommen zwei Optionen: eine Suche mit KI-Übersichten und KI-Chats oder eine Suche mit "Guided Learning", die keine direkten Antworten liefern soll.

Google dominiert den US-Schulmarkt mit Chromebooks, Gmail und Classroom. Bildungsprofessor Morgan Polikoff nannte die Entscheidung ein klares Beispiel dafür, wie die Techbranche den Menschen KI aufzwinge. Die beiden größten US-Schulbezirke in New York City und Los Angeles hatten KI für Schüler im September eingeschränkt. Los Angeles wollte die Google-Suche ohne KI-Übersichten weiter nutzen, doch diese Möglichkeit bietet Google nicht an.

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