Wegen hoher KI-Kosten: Meta will angeblich mindestens 10 Prozent der Belegschaft entlassen

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Metas große Entlassungswelle nimmt Gestalt an. Laut Quellen von Reuters will der Konzern am 20. Mai eine erste Runde mit rund 8.000 Stellen streichen, das entspricht etwa 10 Prozent der weltweiten Belegschaft. Eine zweite Welle ist für die zweite Jahreshälfte geplant, Details dazu stehen laut drei Insidern noch nicht fest. Insgesamt könnten mehr als 20 Prozent der Stellen wegfallen, wie Reuters bereits im März berichtete. Zu Zeitplan und Umfang äußerte sich Meta nicht.

Hintergrund sind die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur. CEO Mark Zuckerberg steckt hunderte Milliarden Dollar in KI und will die Konzernstrukturen mit flacheren Hierarchien und KI-gestützten Mitarbeitern umbauen. Zuletzt hat das Unternehmen Teams in der Reality-Labs-Sparte neu aufgestellt und die Einheit "Applied AI" gegründet, die KI-Agenten für autonome Aufgaben entwickeln soll.

Im KI-Modellrennen hat sich Meta zuletzt zurückgemeldet, hängt aber weiter hinterher: "Muse Spark" ist ein nativ multimodales Reasoning-Modell mit Tool-Nutzung, visuellem Chain-of-Thought-Reasoning und Multi-Agenten-Orchestrierung, also auf dem neuesten Stand der Technik, in Benchmarks aber noch hinter den großen drei. Erstmals erscheint ein solches Modell nicht als offenes Modell, sondern nur in Metas Produkten und über eine private API.

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