LLMs könnten theoretisch ähnlich vielfältig wie Menschen schreiben, aber: Solange sie als hilfreiche Assistenten trainiert oder ihre Ausgaben stark abgesichert werden, bleibt ihr Text erkennbar. Das argumentiert der CTO des KI-Text-Detektors Bradley Emi in einem Blogbeitrag.
Systeme wie ChatGPT, Claude oder Gemini werden durch sogenanntes Post-Training stark eingeschränkt, bei dem ihnen Verhaltensregeln beigebracht werden, etwa um gefährliche Ausgaben zu vermeiden oder bestimmte politische Angaben zu zensieren. Das verenge ihre Ausdrucksvielfalt stark: ein Effekt namens "Mode Collapse".
Beim "Mode Collapse" konzentriert sich ein Sprachmodell auf eine einzige bevorzugte Ausdrucksweise (orangene Kurve), statt die gesamte Vielfalt menschlicher Sprache abzubilden (blaue Kurve). Bei "Mode Coverage" verteilt das Modell seine Wahrscheinlichkeit gleichmäßiger über verschiedene Formulierungen. | Bild: PangramBasismodelle ohne Post-Training schreiben bereits deutlich vielfältiger, sodass Pangrams Erkennung hier nicht anspringe, so Emi. Gleiches gelte für eng spezialisierte Feinabstimmungen, etwa nur auf Hemingway-Texte trainierte Modelle, sowie für fehlerhafte Ausgaben wie unzusammenhängende Texte.
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