
Vodafone dreht im Oktober weiter an der Gigabit-Schraube. Laut aktuellem Update kommt das Unternehmen mit seinem Festnetz inzwischen auf 29,6 Millionen Haushalte, die über das eigene Gigabit-Netz versorgt werden können. Gemeint sind hier sowohl Anschlüsse über das bestehende Netz (mit Koax in die Bude) als auch klassische Glasfaser bis in die Wohnung.
Im Kabelbereich haben die Techniker im Oktober 166 sogenannte Segmentierungen in 64 Städten und Gemeinden umgesetzt. Klingt nach Netzsprech, hat aber eine recht einfache Idee: Ein Netzbereich wird in mehrere kleinere Segmente aufgeteilt, damit sich weniger Haushalte die gleiche Kapazität teilen. Das entlastet die Knoten im Netz, steigert bestenfalls die Stabilität und bringt im Idealfall mehr Tempo zur Hauptnutzungszeit. Von den Maßnahmen profitieren laut Vodafone 58.000 Kabel-Haushalte. Seit Beginn des laufenden Geschäftsjahres summiert sich das auf 1.425 Modernisierungsprojekte, die 407.000 Anschlüsse betreffen.
Parallel dazu läuft der Glasfaser-Ausbau über OXG und weitere Partner. In Emmendingen und im Berliner Stadtteil Lankwitz ist der Tiefbau gestartet. In Geisenfeld hat Vodafone gemeinsam mit der G.E.R.N GmbH den ersten Abschnitt des dortigen Glasfaser-Netzes für mehr als 2.000 Haushalte freigeschaltet. Im Neubaugebiet Hannover Kastanienpark wird die Glasfaser-Versorgung für 750 Wohneinheiten vorbereitet, im York-Quartier in Münster ist das Baufeld Mitte erschlossen, perspektivisch sollen dort bis zu 800 Wohnungen über Glasfaser laufen. Über alle Kooperationsprojekte hinweg meldet Vodafone 457.000 neue Glasfaser-Anschlüsse, die jetzt in der Vermarktung sind. Die Reichweite der eigenen Glasfaser-Produkte liegt damit nach Unternehmensangaben bei 11 Millionen Haushalten.
Für den Alltag heißt das: In immer mehr Regionen stehen Alternativen zu alten DSL-Anschlüssen im Angebot. Ob die gebuchte Bandbreite am Ende auch stabil ankommt, hängt wie immer von einigen Faktoren vor Ort ab.
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1 month ago
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