Visa öffnet Zahlungsnetzwerk für KI-Agenten

8 months ago 8


Die künstliche Intelligenz erobert nun auch das Bezahlen. Visa hat gestern in San Francisco sein neues „Intelligent Commerce Programm“ vorgestellt, das KI-Agenten den direkten Zugang zum globalen Zahlungsnetzwerk ermöglicht. Dahinter steckt die Idee, dass in naher Zukunft nicht mehr wir Menschen selbst nach Produkten suchen und diese bezahlen, sondern dies KI-Assistenten für uns übernehmen.

Für dieses ambitionierte Projekt hat sich Visa namhafte Partner ins Boot geholt. Mit dabei sind Schwergewichte wie Anthropic, Microsoft, OpenAI und Samsung, aber auch aufstrebende KI-Spezialisten wie Mistral AI und Perplexity. Auch der Zahlungsdienstleister Stripe und IBM sind Teil der Kooperation.

Das Besondere am Visa-Ansatz ist die Tokenisierung der Kartendaten. Statt die echten Kartendaten zu verwenden, kommen spezielle Token zum Einsatz. Diese bestätigen die Berechtigung des KI-Agenten, Transaktionen im Namen des Karteninhabers durchzuführen. Die Kontrolle bleibt dabei vollständig beim Nutzer, der Limits und Bedingungen für die KI-gesteuerten Einkäufe festlegen kann.

Jack Forestell, der Chief Product and Strategy Officer von Visa, sieht darin einen ähnlichen Umbruch wie den Wechsel vom stationären zum Online-Handel oder später zum Mobile Commerce. Interessant ist auch die Möglichkeit zur Personalisierung: Nutzer können – wenn sie möchten – ihre Kaufhistorie mit den KI-Agenten teilen, um bessere Produktempfehlungen zu erhalten.

Die Technologie ermöglicht es den KI-Agenten, selbstständig nach Produkten zu suchen, diese zu vergleichen und – innerhalb der vom Nutzer festgelegten Grenzen – auch direkt zu bezahlen. Visa überwacht dabei die Transaktionen in Echtzeit und kann bei Auffälligkeiten eingreifen. Das dürfte besonders für Banken und Händler interessant sein, die bisher möglicherweise noch skeptisch gegenüber KI-gesteuerten Zahlungen waren.

Klingt für mich erst einmal nach einem Fiebertraum, dennoch bin ich als Techie gespannt, wie das alles in Zukunft umgesetzt wird – und wie Menschen zukünftig mit den neuen Technologien umgehen. Hauptsache, der Kram ist sicher – nicht wie unsere Elektronische Patientenakte…

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