Stand: 30.07.2026, 07:26 Uhr
Nach abgewehrten Angriffsversuchen des Iran haben die USA in der Nacht auf Donnerstag selbst Dutzende militärische Ziele ins Visier genommen.
Straße von Hormus – Das US-Regionalkommando Centcom hat in der Nacht auf Donnerstag erneut Ziele im Iran angegriffen. Die Angriffswelle startete am Mittwoch um 20 Uhr US-Ostküstenzeit und richtete sich gegen Dutzende Stellungen der iranischen Revolutionsgarden – darunter militärische Kommandozentralen. Rund drei Stunden später erklärte das US-Militär die Operation für erfolgreich abgeschlossen. Auslöser war ein iranischer Überraschungsangriff auf US-Streitkräfte in der Region am Vortag, der nach Angaben des US-Militärs abgewehrt werden konnte. Iranische Staatsmedien berichten von Explosionen auf der Insel Keschm in der Straße von Hormus.
Brände auf Erdgas-Schiffen: USA nehmen militärische Ziele ins Visier
Parallel zu den US-Angriffen auf den Iran meldete das britische Sicherheitsunternehmen Ambrey Drohnenangriffe auf zwei Erdgas-Schiffe im ägyptischen Hafen von Damiette. Dabei gerieten eine schwimmende Lageranlage in US-Besitz sowie ein Tanker unter griechischer Flagge in Brand. Verletzte wurden nicht gemeldet – wer hinter den Angriffen steckt, ist bislang ungeklärt. Iranische Staatsmedien berichten zudem von Raketeneinschlägen in der Provinz Chusestan und rund um die Stadt Abadan. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit drastischen Worten gedroht: „Wir werden sie verdammt windelweich prügeln“, zitierte ihn der Sender Fox News. Sehen Sie das von den US-Streitkräften veröffentlichte Video oben.



