US-Kartellwächter untersuchen Nvidias Hugging-Face-Übernahme und Verkaufspraktiken

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Das US-Justizministerium prüft Nvidias geplante Übernahme der Open-Source-Plattform Hugging Face. Laut zwei Insidern, auf die sich Reuters beruft, fragen Beamte des Ministeriums, ob Nvidia mit dem Kauf eine zentrale Schnittstelle für die Verbreitung von KI kontrollieren und Konkurrenten schaden könnte. Der Deal ist 12,93 Milliarden Dollar wert und soll laut Nvidia im ersten Halbjahr 2027 abgeschlossen werden. Hugging Face werde weiterhin die Zusammenarbeit mit verschiedenen Chip-, Cloud- und KI-Anbietern unterstützen.

Parallel dazu untersuchen US-Kartellwächter Nvidias Übernahmen, Investitionen, Verkaufspraktiken und möglichen Druck auf Kunden. Die Ermittlungen begannen unter Joe Biden und laufen unter Donald Trump weiter. Laut den Insidern untersuchten die Beamten auch die Übernahmen von SchedMD und Run:ai sowie den Lizenzdeal mit Groq. Zudem prüften sie, ob Nvidia Kunden größere Mengen an KI-Chips anbot, wenn diese zusätzlich Netzwerktechnik von Nvidia und Prozessoren von Groq kauften.

Auch Frankreichs Wettbewerbsbehörde ermittelt wegen mutmaßlich wettbewerbswidriger Geschäftspraktiken gegen Nvidia. Die Behörde hat Bedenken über die Abhängigkeit von Nvidias Programmiersoftware CUDA sowie über Nvidias Beteiligungen an Cloud-Anbietern wie CoreWeave. Sie nannte mögliche Risiken wie Lieferbeschränkungen, unfaire Vertragsbedingungen und die Benachteiligung einzelner Kunden.

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