Unraid 7.3.0 Beta 1 ermöglicht Boot von interner SSD und bringt TPM-Lizenzierung

1 month ago 14

Lime Technology hat die erste Beta von Unraid 7.3.0 veröffentlicht. Das Update adressiert mit dem Internal Boot einen langjährigen Kritikpunkt. Bislang war der Start des NAS-Betriebssystems zwingend an einen USB-Stick gebunden, was aufgrund schwankender Flash-Speicher-Qualität oft ein Risiko darstellte. Mit der neuen Version lässt sich Unraid nun auf internen Datenträgern wie NVMe, SSD oder eMMC installieren und booten. Das verspricht endlich schnellere Startzeiten und eine höhere Ausfallsicherheit.

Eng damit verknüpft ist eine Umstellung der Lizenzierung. Bestandskunden müssen nichts ändern, der bisherige USB-Boot funktioniert weiterhin. Wer auf den internen Start wechseln möchte, hat zwei Optionen. Systeme ohne TPM 2.0 können intern booten, behalten den USB-Stick aber als Lizenzschlüssel am Gerät. Bei neuerer Hardware ab etwa 2019 ist meist ein TPM-2.0-Chip vorhanden. Hier lässt sich die Lizenz direkt an das Mainboard binden, sodass der USB-Stick nach der Einrichtung komplett entfernt werden kann. Eh immer ein komisches Lizenz-Geraffel bei Unraid….

Bei Neuinstallationen erkennt die Software automatisch die beste Methode. Ist ein TPM-Chip vorhanden, wird dieser genutzt, andernfalls greift das System auf die klassische Flash-Lizenzierung zurück. Ein neuer Einrichtungsassistent soll zudem den Start erleichtern und führt in wenigen Minuten durch grundlegende Einstellungen wie Servername, Zeitzone oder SSH-Zugriff. Da es sich um eine frühe Beta handelt, sollte der Einsatz vorerst auf Testsystemen erfolgen, logo, oder?

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