
Die Entwickler von Unraid haben Version 7.2.1 ihres Betriebssystems zum Download freigegeben. Die Software dient als Basis für NAS-Systeme, Anwendungsserver sowie Virtualisierungshosts und punktet meines Erachtens durch Flexibilität bei der Hardwarewahl. Wie bisher gilt: Es gibt Jahreslizenzen für Updates und Lifetime-Pakete.
Das aktuelle Update konzentriert sich vornehmlich auf die Stabilität und die Benutzererfahrung. Innerhalb der Weboberfläche gibt es nun eine Option, den Mover in den Zeitplaneinstellungen gezielt zu deaktivieren. Auch die Erkennung neuerer Intel-Prozessoren im Dashboard wurde verbessert.
Diverse optische Korrekturen betreffen unter anderem Dropdown-Menüs, die Anzeige von Temperaturen in Benachrichtigungen sowie Elemente der Seitenleiste. Die Suche innerhalb der Oberfläche aktualisiert sich fortan korrekt, nachdem Plugins entfernt wurden, und Sicherheitseinstellungen für NFS greifen nun auch im öffentlichen und sicheren Modus. Quasi typisches Geraffel für ein Punkt-Release.
Unter der Haube wurde beim Speichermanagement nachgebessert. Das Limit für Geräte in einem Pool steigt von 120 auf 200 an. Ist der Dateisystemtyp auf automatisch eingestellt, müssen alle Slots im Pool belegt sein, wobei eine Neukonfiguration unter Beibehaltung der Zuweisungen die Slots nun passend zur Anzahl der Disks setzt. Daten landen nur noch auf Pools, die aktiv an einer Benutzerfreigabe teilnehmen. Das Update gibts wie immer über euer System selbst. Wer sich einlesen und vielleicht mal die Trial ausprobieren möchte, der kann das hier.
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1 month ago
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