Ugreen FineTrackSlim im Test: Der schlanke AirTag-Konkurrent fürs Portemonnaie

8 months ago 8

Der Markt für Tracking-Geräte wächst stetig und mit dem FineTrackSlim präsentiert Ugreen eine interessante Alternative zu Apples AirTag. Wird quasi genau so eingerichtet, ab in die Wo-ist?-App und ein neues Objekt hinzufügen. Das Besondere: Das Gerät kommt im Kreditkartenformat daher und eignet sich damit perfekt für den Einsatz in der Geldbörse. Mit Maßen von 85×53 Millimetern und einer Dicke von gerade einmal 1,7 Millimetern passt der Tracker problemlos in jedes Portemonnaie.

Bemerkenswert ist das geringe Gewicht von nur 21 Gramm, was den Tracker im Alltag quasi unsichtbar macht. Ugreen setzt beim FineTrackSlim auf einen integrierten Akku, der sich über ein mitgeliefertes Magnetkabel aufladen lässt. Hier zeigt sich allerdings der erste Kritikpunkt: Das proprietäre Ladekabel könnte bei seltenem Gebrauch leicht verloren gehen, und Ersatzkabel sind derzeit nicht im Handel erhältlich. Qi-Charging wäre hier die zeitgemäßere Lösung gewesen. Also packt das Kabel gut in eure Special-Kabel-Schublade (und behauptet nicht, ihr hättet nicht so eine). Laut Ugreen soll die Batterie bis zu 12 Monate halten.

Positiv fällt die IP67-Zertifizierung auf, die den Tracker gegen Staub und Wasser schützt – wobei man das bestenfalls nicht testet – Geldbörse und so. Im Praxistest überzeugt die grundsätzliche Ortungsfunktion, die über andere iPhones in der Umgebung zuverlässig die Position übermittelt. Der integrierte Lautsprecher ist laut genug, um die Karte auch in irgendwelchen Taschen zu hören, wenn die Umgebung nicht laut ist.

Ein Manko ist das fehlende Precision Tracking, das Apple-Drittanbietern nicht zur Verfügung stellt. Dies erschwert die punktgenaue Ortung in unmittelbarer Nähe. Da also Ohren auf.

Mit einem Preis von 18 Euro im Angebot ist für mich der FineTrack Slim ein No-Brainer. Macht, was er soll. Funktionierte im Test alles ganz gut, Nutzung und Einbindung war narrensicher. Übrigens, kleiner Reinholer für die Eltern: Kiddies mit entsprechenden Konten können zwar eigene Tracker haben, diese aber nicht mit euch teilen. Eltern können wiederum keine Tracker mit den Kids teilen. Schade eigentlich.

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