Thunderbird Pro: Weitere Neuerungen und ein erster Preis

1 month ago 3

Was macht eigentlich das Bestreben der Thunderbird-Macher, einen eigenen Service an den Start zu bringen? Tatsächlich gibt es Neues – und sogar einen ersten Preis für das Pro-Paket.Die Macher schrauben an drei kostenpflichtigen Diensten, die das klassische Mail-Programm ergänzen sollen: Thundermail als eigener Maildienst, Appointment für Terminplanung und Send für verschlüsselten Dateiaustausch. Ziel ist ein Paket, das großen Cloud-Anbietern Konkurrenz macht, ohne Nutzerdaten zu versilbern.

Thundermail ist inzwischen im Produktivtest. Das Team testet den Dienst mit eigenen Konten, bevor erste externe Nutzer im Early-Bird-Programm drankommen. Es gibt ein neues Dashboard, über das sich Einstellungen, eigene Domains und Aliase verwalten lassen. Parallel wurde die Infrastruktur überarbeitet: Die Daten wandern, wo möglich, von amerikanischen Rechenzentren nach Deutschland und in die EU. Die Entwickler haben außerdem weiter am Mailversand geschraubt, damit Thundermail-Mails seltener in Spamfiltern hängen bleiben.

Der neue Thunderbird-Pro-Add-on ist dabei die zentrale Andockstelle. Er kann künftig Thundermail-Konten automatisch in Thunderbird einrichten, wenn ein Nutzer den Pro-Dienst bucht. Für Appointment hat das Team vor allem am Design und an Integrationen gearbeitet. Zoom und CalDAV sollen sich sauberer ins System einfügen, Workflows und Infrastruktur wurden angefasst, etliche Bugs sind rausgeflogen. Die frische Optik von Appointment soll schrittweise in der ganzen Pro-Oberfläche landen, bleibt aber noch im Umbau Richtung Early-Bird-Beta.

Beim Dienst Send lag der Fokus auf dem Umzug: Statt eines eigenen Add-ons hängt Send künftig ebenfalls im Thunderbird-Pro-Add-on, was die Nutzung im Desktop-Client vereinfachen soll. Thema Sicherheit spielt hier eine große Rolle. Es gibt mehr Schutzmechanismen gegen rechtswidrige Uploads, inklusive besserer Meldewege. Das Sicherheits-Audit durch einen externen Prüfer ist abgeschlossen, der Bericht soll später öffentlich einsehbar sein. Parallel wurde an der Bedienung geschraubt: Mobil läuft das Ganze flotter, Uploads und Downloads wurden beschleunigt, der Einstieg für neue Nutzer ist gestrafft.

Das Ganze wird über eine eigene Thunderbird-Pro-Webseite zusammengeführt, die inzwischen live ist. Darüber lassen sich Infos abrufen, Konten anlegen und später verwalten. Den Einstieg macht der Early-Bird-Tarif für 9 US-Dollar im Monat. Darin stecken alle drei Dienste: Thundermail, Send und Appointment. Laut Team fließt das Geld in Hosting, Speicher und Sicherheitsmaßnahmen, nicht in Tracking oder Werbenetzwerke. Querfinanzierung über Datenverkauf oder Anzeigen soll es nicht geben. Die Preisstruktur ist noch nicht final, der Early-Bird-Preis versteht sich als Startphase, in der Feedback einsammelt und später weitere Stufen geplant werden.

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