Die Marktforscher von Omdia Research haben sich den Smartphone-Markt speziell in Europa im Jahr 2025 genauer angeschaut. Dabei ist der Markt minimal geschrumpft, wenn man mit 2024 vergleicht – um 1 % und zwar auf 134,2 Mio. ausgelieferte Einheiten. Samsung ist dabei Marktführer geblieben, und zwar mit einem Marktanteil von 35 % und 46,6 Mio. ausgelieferten Geräten.
Auf Rang 2 folgt in Europa Apple mit ca. 36,9 Mio. ausgelieferten Smartphones und 27 % Marktanteil. Auf Platz 3 liegt Xiaomi mit 21,8 Mio. ausgelieferten Phones und 16 % Marktanteil. Die Top 5 werden abgerundet von Motorola und Honor mit jeweils 6 bzw. 3 % Marktanteil. Der Rest geht dann an diverse, kleinere Anbieter.
Samsung konnte dabei in der 2. Jahreshälfte 2025 von erfolgreichen Modellen wie den Galaxy A16 und A56 profitieren. Letzteres war dann auch in Europa im Gesamtjahr das bestverkaufte Smartphone. Apple konnte seine Position stärken, denn die Auslieferungsmengen wuchsen im Vergleich mit dem Vorjahr um 6 %. Spannend: Im Vergleich zu anderen Regionen kam in Europa auch das iPhone 16e besonders gut an. Es hat bei vielen Kunden ältere Geräte, z. B. die iPhone 14, ersetzt.
Xiaomi hat dabei vor allem in der Mittelklasse mit seiner Marke Redmi gepunktet und versucht inzwischen zudem, mit eigenen Stores Kunden zu gewinnen. Motorola kann zwar den vierten Platz halten, doch die Auslieferungsmengen des Anbieters sind 2025 um 5 % gesunken. Die größten Erfolge verbuchte man in Polen, Italien, Spanien und Großbritannien. Honor wiederum stieg dank seiner X-Serie in die Top 5 ein und wird sicherlich hoffen, dort auch in diesem Jahr zu verbleiben.
Laut Omdia ist es zwar für kleinere Hersteller abseits der Top 5 wegen der Speicherkrise zunehmend schwieriger, konkurrenzfähig zu bleiben, doch 2025 konnten z. B. vivo Nothing und Fairphone Wachstum im zweistelligen Prozentbereich verbuchen. 2026 sieht Omdia dabei als schwieriges Jahr für die Branche an, denn es wird ein Balanceakt werden, gestiegene Herstellungskosten einerseits an die Kunden weiterzugeben und andererseits keine Marktanteile zu verlieren – vor allem in einem hoch gesättigten Umfeld wie Europa.
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23 hours ago
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