Tag des Notrufs: Weniger Hosentaschenanrufe – Ortung wird ausgeweitet

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Heute, am 11. Februar, ist der Tag des Notrufs. Dazu liefert dann auch der Telekommunikationsanbieter Vodafone eine Übersicht jüngerer Neuerungen und Auswertungen. Beispielsweise kommt man zu dem Ergebnis, dass die Anzahl der sogenannten „Hosentaschenanrufe“ zuletzt zurückgegangen ist. Diese versehentlichen Anrufe können unnötig die Notrufleitungen blockieren.

Vodafone rekapituliert dabei auch die Verbesserungen bei eCalls aus dem Fahrzeug, was Caschy aber Ende Januar 2026 schon separat für euch aufbereitet hat. Jedenfalls berichtet der Anbieter anhand eigener Daten: Ungewollte Notrufe aus der Hosentasche gehen deutlich zurück. Noch vor zwei Jahren verzeichneten die Rettungsleitstellen einen Anteil von bis zu 30 % an Hosentaschenanrufen. Dazu hat damals auch ein fehlgeleitetes Android-Update beigetragen, bei dem das Smartphone bei Erschütterungen oder bestimmten Bewegungen automatisch den Notruf wählte – oft zu vorschnell.

Das passiert dank nachfolgender Updates wesentlich seltener. Inzwischen entsprechen nur noch 5 % der Notrufe Hosentaschenanrufe. Geholfen haben da wohl auch Schutzhüllen, die das Display abdecken und so ungewollte Reaktionen des Touchscreens verhindern. Solche kommen immer häufiger zum Einsatz.

Rund 30 Millionen Notrufe gehen jedes Jahr bei den Leitstellen von Feuerwehr und Polizei in Deutschland ein. Dank der Mobilfunktechnologie AML wird bei einem Notruf an die „112“ der genaue Standort des Anrufers automatisch an die Rettungsleitstelle übertragen. Diese Ortung wird inzwischen auch in vielen Bundesländern auf den Polizeiruf 110 ausgeweitet. Mit dabei sind Schleswig-Holstein, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Niedersachsen, Sachsen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen und Hamburg. Weitere Länder befinden sich in Prüfung oder Vorbereitung.

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