Tablets 2025: Markt wächst um fast 10 %

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Die Marktforscher von Omdia blicken auf den Tablet-Markt 2025 zurück. So sprechen sie von einer Erholung dieses Segments. Denn im letzten Jahr sind die Auslieferungsmengen im direkten Vergleich mit dem Vorjahr um 9,8 % angestiegen – auf 162 Mio. Einheiten. Entstanden ist das Wachstum auch, weil viele Anwender und Firmen sich wohl präventiv eingedeckt haben. Denn aufgrund der aktuellen Speicherkrise rechnet man für 2026 und eventuell darüber hinaus mit steigenden Verkaufspreisen.

Dabei kam es 2025 in allen Regionen zu einem zweistelligen Wachstum – bis auf Nordamerika. Dort krankt ja etwa die USA aktuell unter besonders hoher Inflation, angefacht auch durch die Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump. Dabei ist weltweit im 4. Quartal 2025 übrigens Apple mit seinen iPads der Marktführer geblieben. So konnte man in jenem Zeitraum 19,6 Mio. Tablets ausliefern, was gegenüber dem gleichen Zeitraum 2024 einem Anstieg von 16,5 % entspricht.

Auf Rang 2 folgte Samsung mit 6,4 Mio. ausgelieferten Tablets, während Lenovo mit 3,9 Mio. Einheiten Platz 3 belegen konnte. Letztere verbuchten mit 36 % ein besonders hohes Wachstum. Die Top 5 der Tablet-Hersteller werden durch Huawei und Xiaomi abgerundet. Vor allem in Zentral- und Osteuropa hat es dabei laut Omdia ein besonders starkes Wachstum im Gesamtjahr 2025 gegeben.

Für 2026 sehen die Analysten den Markt im Übrigen kritischer. Wie schon erwähnt, dürfte die Speicherkrise entweder steigende Verkaufspreise oder teilweise beschnittene Spezifikationen gegenüber dem Vorjahr bedingen. Daher ist damit zu rechnen, dass viele Kunden in diesem Jahr tendenziell eher auf ein neues Tablet verzichten. Wachstumschancen werde es zwar für die Hersteller dennoch noch geben, aber wohl vor allem im Premium-Bereich, wo die Käufer nicht ganz so stark auf die Preise schauen.

Zusätzlich prophezeiten die Marktforscher Anpassungen im Marketing. Die Hersteller dürften ihre Tablets stärker als Teile eines größeren Ökosystems bewerben und Vernetzungsmöglichkeiten hervorheben. Auch mit dem anhaltenden Fokus auf KI-Funktionen rechnet man. Apple könnte dabei auch in diesem Jahr noch gut wegkommen, denn etwa kann man die neuen iPad Pro mit den M5-Chips auch als sehr potente Produktivitätsgeräte anpreisen, was bei anspruchsvolleren Kunden gut ankommt.

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