Synology und die zertifizierten Festplatten: Die Kehrtwende

3 months ago 4

Ihr erinnert euch noch an den Shitstorm, den Synology abbekam, weil man mit der 2025er-Reihe bei neuen Systemen verlangte, dass man auf zertifizierte Festplatten setzt? Der Tumult unter den Nutzern hat offensichtlich etwas gebracht, wie die Veröffentlichung des Disk Station Managers 7.3 zeigt. Ein echter Gamechanger für kommende Nutzer: Die aktuellen DiskStation-Modelle der Plus-, Value- und J-Serie unterstützen ab sofort auch Festplatten von Drittherstellern. Bisher war man hier eben stark eingeschränkt.

Aber: Nur M.2-Laufwerken muss man weiterhin auf die offizielle Kompatibilitätsliste schauen, denn die Erstellung von M.2-basierten Speicherpools und Caches erfordert weiterhin Laufwerke, die auf der Kompatibilitätsliste aufgeführt sind. Joa, und bei den normalen Platten gilt hat, dass man nicht nur auf eine neue Kiste mit „alten“ Platten migrieren kann, auch die Installation und die Erstellung von Speicherpools ist machbar. Parallel arbeitet Synology mit Laufwerksherstellern daran, die Auswahl zertifizierter Speichermedien weiter zu erweitern.

Ich finde es gut, dass Synology den Turnaround hinbekommen hat, muss mir aber dennoch an die Birne fassen, wieso man diesen Move durchgezogen hat. Das hat sicherlich viele Sympathien gekostet – und die Leute, die die ganzen Business-Tools vielleicht nicht brauchen, Synology aber wegen des guten Rufs kauften, die sind jetzt vielleicht vergrellt oder eben schon weg.

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