SteamOS jetzt offiziell für Desktop-PCs verfügbar

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Valve hat mit SteamOS 3.8 einen Schritt gemacht, auf den mit Sicherheit viele gewartet haben: Das Betriebssystem lässt sich nun offiziell auf normalen Desktop-PCs installieren. Wer also eine eigene Steam Machine aus selbst zusammengestellten Komponenten bauen wollte – there you go.

Das Update auf Version 3.8.10 liefert dabei gleich eine erweiterte Kompatibilität für aktuelle AMD- und Intel-Plattformen. Technisch gesehen war eine Installation auf eigener Hardware zwar schon früher möglich, in der Praxis aber war das eine ziemlich hakelige Angelegenheit – hauptsächlich auf AMD-Systeme beschränkt und nur über ein Wiederherstellungs-Image des Steam Decks zu bewerkstelligen. Das entfällt jetzt weitgehend.

Weiterhin mit Abwesenheit glänzt die Unterstützung für Nvidia-Grafikkarten. Valve arbeitet daran und hat dabei angeblich eine enge Zusammenarbeit mit Nvidia laufen, aber ein konkreter Termin steht nicht fest. Noch in diesem Jahr ist laut aktuellem Stand eher nicht damit zu rechnen.

Angebot

Valve Steam Deck - 1tb Console - OLED (PC)

Wenn ihr SteamOS auf dem PC installiert, solltet ihr euch im Klaren sein, dass das System aktuell klar auf ein Konsolen-Setup ausgelegt ist – also ein Rechner, der fest am Fernseher hängt, mit einem einzigen Laufwerk. Die Installation überschreibt das Speichermedium vollständig, ein Dual-Boot-Setup mit Windows oder einem anderen System ist derzeit nicht vorgesehen. Auch bei Funktionen wie HDMI-CEC gibt es noch Lücken. Die wichtigen Kernbestandteile wie die SteamOS-Grafiktreiber und die Shader-Vorkompilierung sind aber vollständig mit dabei.

Günstig gelagert ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung: Aktuell ist der Markt für Arbeitsspeicher noch immer sehr angespannt, was einen neuen Gaming-PC teuer macht – oft auf einem Preisniveau, das sich mit einer fertigen Steam Machine messen lässt. Wer aber ohnehin noch Hardware herumliegen hat oder nicht auf Vorbestellungen warten möchte, hat jetzt eine echte Alternative.

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