
Dass sich Amazon und SpaceX nicht unbedingt grün sind, ist kein Geheimnis. Nun geht das Geplänkel vor der US-Regulierungsbehörde FCC in die nächste Runde.
Ausgangspunkt ist Amazons Kritik an SpaceX. Das Unternehmen hatte den Antrag von SpaceX für orbitale Rechenzentren als unvollständig, spekulativ und wenig realistisch bezeichnet. SpaceX hat darauf jetzt mit einem Schreiben reagiert und verweist auf einen Antrag von Blue Origin. Das Raumfahrtunternehmen von Jeff Bezos will wohl bis zu 51.600 Satelliten mit Datenverarbeitung in den niedrigen Erdorbit bringen.
SpaceX fordert von der FCC, beide Vorhaben gleich zu behandeln. Wenn die Argumente gegen den einen Antrag gelten sollen, dann aus Sicht von SpaceX bitte auch gegen den anderen. Das ist natürlich ein recht durchschaubarer Gegenschlag, aber eben auch konsequent.
Interessant ist, wie groß die Pläne inzwischen werden. Parallel spricht Elon Musk bereits über neue Chipfertigung und enorme Rechenleistung im All. Klingt alles ziemlich ambitioniert. Ob davon am Ende mehr als große Ankündigungen übrigbleiben, muss sich aber erst noch zeigen.
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4 weeks ago
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