
Škoda schickt 2026 den Epiq an den Start. Der kleine SUV-Crossover soll preislich dort landen, wo bisher der Verbrenner-Kamiq steht – also in einer Region, die für viele Käufer tatsächlich interessant werden könnte. Der Epiq markiert laut der Pressemail einen Neuanfang für Škoda im elektrischen Kleinwagensegment. Als Erster der Marke nutzt er laut dem Unternehmen die überarbeitete MEB+-Plattform, die speziell für kompakte E-Fahrzeuge gedacht ist.
Anders als beim Enyaq oder Elroq sitzt der Motor hier vorne und treibt die Vorderachse an. Das soll das Gewicht reduzieren und macht im Heck entsprechend Platz frei. Der neue APP290-Motor kommt in drei Varianten: Der Epiq 35 startet mit 85 kW, der Epiq 40 bringt es auf 99 kW, und wer richtig Dampf braucht, greift zum Epiq 55 mit 155 kW. Das Topmodell erreicht die 100 km/h in 7,4 Sekunden, die Basisversion lässt sich dafür 11 Sekunden Zeit. Bei 150 km/h ist für die kleineren Modelle Schluss, das stärkste darf 160 km/h laufen.
Škoda setzt aber nicht einfach überall dieselbe Batterie ein, sondern nutzt zwei verschiedene Varianten. Die Einstiegsmodelle bekommen eine LFP-Batterie mit 38,5 kWh. Lithium-Eisenphosphat ist günstiger in der Produktion, hält länger durch und gilt als robust. Der Nachteil liegt in der geringeren Energiedichte, weshalb die Reichweite bei rund 315 Kilometern endet. Das reicht für den Stadtverkehr und Pendler, aber für längere Strecken wird es ohne Zwischenstopp knapp.
Wer mehr Reichweite braucht, muss zum Epiq 55 greifen. Hier steckt eine NMC-Batterie mit 55 kWh drin. Nickel-Mangan-Kobalt packt mehr Energie auf denselben Raum, was die Reichweite auf 430 Kilometer streckt. Die Entscheidung zwischen beiden Chemien dürfte auch preislich spürbar werden, wobei Škoda hier noch keine konkreten Zahlen genannt hat.

Aber: Der Epiq 35 lädt an Schnellladesäulen nur mit 50 kW, der Epiq 40 schafft 90 kW. Erst das Topmodell kann mit 133 kW laden und benötigt dann etwa 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Zu Hause laden alle Varianten mit 11 kW, was der übliche Standard ist.
Äußerlich präsentiert sich der Epiq in der neuen „Modern Solid“-Designsprache. An der Front fällt das Tech-Deck-Face auf, das den klassischen Kühlergrill neu interpretiert und T-förmige LED-Scheinwerfer integriert. Mit 4,17 Metern Länge bleibt der Wagen dennoch einigermaßen kompakt. Dank der Elektro-Plattform nutzt Škoda den Platz aber clever aus. Der Kofferraum fasst 475 Liter, das sind satte 75 Liter mehr als beim Kamiq mit Verbrenner. Klappt man die Rückbank um, wachsen die 475 Liter auf 1.344 Liter an. Unter dem Ladeboden versteckt sich noch ein zusätzliches Fach mit 26 Litern.

Vor dem Fahrer gibt es ein kleines 5,3-Zoll-Display für die wichtigsten Fahrdaten. Die eigentliche Steuerung läuft über den serienmäßigen 13-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole. Physische Tasten werden weiter zurückgefahren, was nicht jedem gefallen dürfte. Die Sitzbezüge bestehen komplett aus recyceltem Polyester. Der Epiq reiht sich in die Electric Urban Car Familie der Volkswagen-Kernmarken ein, zusammen mit dem künftigen VW ID.Polo und dem Cupra Raval.
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3 weeks ago
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