Die Auskunftei Schufa hat über Jahre hinweg eine Datenbank unterhalten, in der sie Daten von mehr als 68 Millionen Menschen in ganz Deutschland gespeichert hat – und das für eine Zeit von bis zu zehn Jahren. Die breite Öffentlichkeit hat davon bis vor Kurzem nichts gewusst. Erst im Juli 2026 enthüllte eine gemeinsame Recherche von NDR und Süddeutscher Zeitung die bis dahin geheime Datenbank und sorgte damit für Empörung bei Daten- wie Verbraucherschützern. Nun führt das offenbar zu einem Umdenken in Wiesbaden. Das Unternehmen hat diese Woche in einer Mitteilung Details über seine Speicherpraxis bekannt gegeben und erstmals öffentlich die Speicherung auch der historischen Daten ausführlicher erläutert.



