Saudi-Arabien meldet schwere Schäden im Energiesektor
Saudi-Arabien hat weitreichende Schäden an seinem Energiesektor durch den Iran-Krieg eingeräumt. Das Land nannte am Donnerstag erstmals Einzelheiten zum Ausmaß der Schäden, ohne jedoch auf die einzelnen Angriffe einzugehen. In der Mitteilung des Energieministeriums wurden auch zum ersten Mal Opfer in der eigenen Bevölkerung öffentlich bestätigt: Ein Bürger, der als Wachmann in der Industrie gearbeitet habe, sei getötet worden, sieben weitere Menschen hätten Verletzungen erlitten.
In der Mitteilung hieß es, die Angriffe hätten sich gegen Produktions-, Transport- und Raffinerieanlagen sowie petrochemische Anlagen und Kraftwerke in der Hauptstadt Riad, der Ostprovinz und Janbu am Roten Meer gerichtet. Die Verantwortlichen der Angriffe wurden nicht benannt.
Eine Pumpstation der Ost-West-Pipeline war den Angaben zufolge besonders stark betroffen und reduzierte den Durchfluss um etwa 700.000 Barrel pro Tag. Ausfälle in Manifa und Churais führten zu weiteren Produktionsausfällen von 600.000 Barrel pro Tag. Auch große Raffinerien wie Satorp, Ras Tanura und Samref waren betroffen.


