Der südkoreanische Elektronikriese Samsung Electronics kündigt an, seinen Aktionären in diesem Jahr deutlich mehr Geld zukommen zu lassen als jemals zuvor. So sollen für 2026 voraussichtlich 90 Billionen bis 110 Billionen Won an Aktionärsrendite (Shareholder Return) zur Verfügung stehen. Nach aktuellem Umrechnungskurs entspricht das rund 56 Milliarden bis 68 Milliarden Euro.
Die Summe setzt sich aus Dividenden und Aktionrückkäufe zusammen. Während Dividenden Aktionären direkt Geld beschaffen, sollen Aktienrückkäufe die Börsenkurse hochhalten. Allein im dritten Quartal 2026 plant Samsung die Ausschüttung von 30 Billionen Won (18,5 Milliarden Euro).
Es handelt sich dabei um die bislang größte Aktionärsrendite eines koreanischen Unternehmens. Die dafür geplanten Ausgaben sind etwa fünfmal so hoch wie Samsungs zuvor höchste Aktionärsrendite in Höhe von 20,3 Billionen Won im Jahr 2020.
Immense Einnahmen durch Speicher
Hintergrund für die Rekordsumme sind die extrem hohen Gewinne mit DRAM (Arbeitsspeicher) und NAND-Flash-Chips unter anderem für SSDs. Samsung Electronics erzielte zuletzt drei Geschäftsquartale in Folge den jeweils höchsten Betriebsgewinn in der Unternehmensgeschichte. Im abgelaufenen zweiten Quartal erwirtschaftete allein die Halbleitersparte umgerechnet 54 Milliarden Euro – über 99 Prozent des konzernweiten Betriebsgewinns. Die hohen Einnahmen fußen auf einer anhaltend hohen Nachfrage bei KI-Rechenzentren, wodurch auch Endkundenpreise in die Höhe schießen.
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(mma)



