Die Open-Source-Alternative zu TeamViewer und AnyDesk macht einen weiteren Entwicklungssprung nach vorne. RustDesk hat eine neue Pre-release-Version 1.4.0 veröffentlicht, die mehrere Funktionen mitbringt. Besonders erwähnenswert ist die neue Möglichkeit, den Sperrbildschirm mit einem Passwort zu schützen. Auch die Screenshot-Funktion wurde integriert – eine Funktion, die einige Nutzer sicherlich schmerzlich vermisst haben.
Windows- und Mac-Nutzer dürfen sich über eine neue Auto-Update-Funktion freuen, wobei unter Windows zusätzlich auch manuelle Updates möglich sind. Die Entwickler haben außerdem die WebSocket-Unterstützung auf allen Plattformen implementiert und die Trackpad-Geschwindigkeit lässt sich nun individuell anpassen.
Interessant sind auch die Änderungen unter der Haube: Die System-Proxy-Abhängigkeit wurde entfernt und bei der Socks5-Proxy-Nutzung beschränkt man sich jetzt auf TCP, da viele Nutzer Probleme mit der UDP-Einrichtung hatten. Aus Gründen der Klarheit wurde im Tray-Menü „Exit“ durch „Stop service“ ersetzt.
Die neue Version behebt zudem diverse Fehler, darunter Probleme mit der virtuellen F11-Taste unter macOS, Schwierigkeiten mit dem Tray-Start unter sudo und verschiedene Probleme mit HTTP-Proxy, LAN-Discovery und RDP. Auch das Mausrad-Scrollen und Remote-Tabs funktionieren jetzt einwandfrei, ebenso wie der 2FA-Login-Status.
RustDesk steht für alle gängigen Plattformen zum Download bereit – von Windows über Linux und macOS bis hin zu Android und iOS. Die Software unterstützt dabei verschiedene Architekturen wie x86-64, AArch64 und ARMv7. Wer die neuesten Features testen möchte, kann auch zum Nightly Build greifen.
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8 months ago
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