Rubio fordert Finanzmittel für Hormus-Schutz

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Stand: 20.07.2026, 12:26 Uhr

Von: Xenia Pfeifer

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Ein Fünftel des globalen Öl- und Gashandels steht auf dem Spiel – und US-Außenminister Rubio schlägt Alarm.

US-Außenminister Marco Rubio hat andere Länder aufgefordert, sich an den Schutzmaßnahmen für den internationalen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zu beteiligen. Rubio sagte am Sonntag vor Journalisten, Iran nutze die strategisch bedeutsame Meerenge als Druckmittel im laufenden Nahost-Konflikt. Durch die Straße von Hormus fließt rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gashandels – ein Angriff auf diesen Korridor trifft damit nicht nur die Region, sondern die gesamte Weltwirtschaft. Rubio erklärte, die USA würden weiterhin tun, was nötig sei, um den globalen Schiffsverkehr zu schützen. Doch andere Staaten müssten nun ebenfalls Verantwortung übernehmen – finanziell oder mit militärischen Mitteln.

Waffenstillstand gebrochen – was bedeutet das für die Diplomatie?

Ein fragiler Waffenstillstand zwischen Iran und den USA war zuvor zusammengebrochen – nach Berichten über erneute iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus. Rubio machte deutlich: Eine Vereinbarung, deren Bedingungen eine Seite aktiv verletze, könne nicht aufrechterhalten werden. Gleichzeitig betonte er, Washington bleibe grundsätzlich offen für eine diplomatische Lösung. „Wir haben es mit Iran mehrfach versucht und werden es weiter versuchen“, sagte Rubio. Innerhalb des iranischen Systems zeichne sich dabei eine wachsende Spaltung ab – zwischen jenen, die die wirtschaftliche Not des Landes erkennten, und jenen, die auf Konfrontation setzten. Was diese interne Zerrissenheit für den weiteren Verlauf des Konflikts bedeutet – das zeigt das Video.

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