Rubio bestreitet Waffenblockade für Ukraine

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US-Außenminister Rubio hat mögliche Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen an die Ukraine eingeräumt.

20.10.2026

US-Außenminister Marco Rubio (links) schüttelt dem indischen Außenminister Subrahmanyam Jaishankar (rechts) vor ihrem Treffen in Mumbai, Indien, die Hand.

US-Außenminister Marco Rubio (links) und der indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar (picture alliance/Kylie Cooper/Pool Reuters via AP/dpa)

Er sagte während einer Indien-Reise vor Journalisten, es könne sein, dass die im Rahmen des sogenannten "Purl"-Programms bestellten Raketen noch nicht an Kiew ausgehändigt worden seien. Es handle sich jedoch nicht um eine gezielte Blockade. Das "Purl"-Programm sieht vor, dass NATO-Länder Waffen in den USA kaufen und an die Ukraine weitergeben.

Rubio hatte zuvor mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyi telefoniert. Dabei ging es auch um die Drosselung des Satellitendienstes Starlink, für die Selenskyi ebenfalls die US-Regierung verantwortlich macht.

Im norwegischen Oslo kommt Selenskyi heute mit dem US-Gesandten Witkoff zusammen. Das amerikanische Nachrichtenportal Axios meldet, bei den Gesprächen gehe es darum, einen Friedensvorschlag auszuarbeiten, der Russland vorgelegt werden könne. Demnach will Witkoff anschließend nach Moskau weiterreisen.

Diese Nachricht wurde am 20.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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