
In Bochum rollt seit kurzem ein VW ID.Buzz durch die Straßen, der mehr ist als nur ein bunter Lieferwagen mit REWE-Logo. REWE probiert ein hochautomatisiert fahrendes Lieferfahrzeug aus, technisch auf Level 4 unterwegs. Das Teil fährt auf festen Strecken eigenständig, an Bord sitzt trotzdem ein Sicherheitsfahrer, der im Zweifel eingreifen kann.
Der Testlauf ist auf ungefähr sechs Monate angelegt. Ziel ist kein Show-Projekt für Social-Media-Clips, sondern ein echter Alltagstest im bestehenden REWE-Lieferservice. Die Touren kommen ganz normal aus den vorhandenen E-Commerce-Systemen, die Routenplanung erfolgt manuell, der Van hängt also im gleichen System wie die restliche Flotte. Für den Kunden ändert sich nichts: bestellt wird wie gewohnt online, an der Haustür klingelt der Fahrer, nicht der Roboter.
Technisch steckt dahinter die Digital-Driver-Software des Schweizer Unternehmens LOXO. Die kümmert sich um das autonome Fahren auf definierten Strecken in Bochum, inklusive Sensorik und Auswertung der Umgebung. Level 4 heißt: Das Fahrzeug könnte theoretisch ohne Sicherheitsperson fahren, in Bochum sitzt aber immer jemand im Cockpit. LOXO liefert Software und Betrieb, REWE bindet das Ganze in den eigenen Prozess ein. Mitlaufen sollen dabei Kennzahlen wie erreichbarer Autonomiegrad, Auslastung und Effizienz, also Daten, die am Ende darüber entscheiden, ob sich so ein System großflächig ausrollen lässt.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

1 month ago
3


