Putins Verbündeter Orbán verliert Wahl

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Der Sturz Viktor Orbáns erschüttert Moskaus machtpolitisches Fundament. Nun sucht die Kreml-Regierung nach den Resten ihres einst sicheren Einflusses auf Europa.

13. April 2026, 18:44 Uhr

 Unterstützer des Wahlsiegers Péter Magyar von der Partei Tisza mit einem Plakat, das Ungarns abgewählten Premier Viktor Orbán beim Kuss mit Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt
Unterstützer des Wahlsiegers Péter Magyar von der Partei Tisza mit einem Plakat, das Ungarns abgewählten Premier Viktor Orbán beim Kuss mit Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt © Krisztian Elek/​SOPA Images/​imago images

Die düstere Drohung aus Moskau könnte von Dostojewski kommen: "Als der helle Ostertag in die Nacht umschlug, erwachten die Dämonen, und der berühmte Verteidiger christlicher Werte, Viktor Orbán, verlor krachend die Wahlen. Hört, ihr Ungarn, das werdet ihr noch bereuen!" So machte sich ein Kommentator der Nachrichtenfabrik RIA Nowosti Luft. Dmitri Bawyrin ist kein Dostojewski, aber er gab gut die Stimmung in Moskau einen Tag nach der ungarischen Parlamentswahl wieder.

Der gewaltige Sieg von Herausforderer Péter Magyar von der Tisza-Partei über den autoritären Ministerpräsidenten Viktor Orbán ist Russlands stärkste geopolitische Niederlage in Europa seit dem Beitritt Finnlands und Schwedens zur Nato 2023 und 2024. Der Verlust des Verbündeten Orbán wiegt für Russlands Präsidenten Wladimir Putin schwerer als alle gestürzten Ajatollahs und Maduros zusammen.

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