Polizei prüft Einsatz von Palantir-Software

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GrundrechteIst Palantir eine Gefahr für Deutschland?

6. August 2025, 8:43 Uhr

Lesezeit: 4 Min.

(Foto: Collage: Felix Hunger; Imago)

Eine Software mit künstlicher Intelligenz aus den USA könnte zu einem der wichtigsten Arbeitsmittel der deutschen Polizei werden. Experten warnen: Die Republik schlägt damit einen riskanten Weg ein.

Von Ronen Steinke, Berlin

Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) plant ein „Sicherheitspaket“. Dazu gehören verschiedene Dinge, die es auseinanderzuhalten gilt. Einerseits geht es um Gesichtserkennung. Bundeskriminalamt und Bundespolizei sollen das Netz nach Gesichtern oder anderen biometrischen Merkmalen von Verdächtigen, aber auch nach Opfern oder Zeugen durchforsten dürfen. Andererseits geht es um eine neuartige Polizei-Software namens Palantir. Dobrindt „prüft“ aktuell die Anschaffung dieser Software, die in den USA gerade einen Zehn-Milliarden-Dollar-Vertrag mit dem Militär abgeschlossen hat. Diese Software wird in Deutschland von vielen Beobachtern kritisch gesehen. Woran liegt das? Und: Ist Palantir eine Gefahr für die Grundrechte hierzulande? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

:Palantir als Polizei-Software – Teufelszeug oder Wunderwaffe?

An der Software des US-Konzerns Palantir scheiden sich die Geister. Firmengründer Peter Thiel gilt als demokratiefeindlicher Trump-Vertrauter, seine Analysetools als unersättliche Datensammler. Andererseits brauchen auch deutsche Sicherheitsbehörden effiziente Recherchemöglichkeiten, um Gefahrenlagen vorzubeugen.

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