Oppo hat über sein kommendes Smartphone-Flaggschiff, das Find X9 Ultra, gesprochen. Besser gesagt, man hat Einzelheiten zur Kamera verraten. So wird das mobile Endgerät eine Periskop-Telephoto-Kamera mit 50 Megapixeln bieten, welche in Kooperation mit Hasselblad entstanden ist. Der Clou: Sie soll einen zehnfachen, optischen Zoom in bisher unerreichter Qualität ermöglichen.
Der Oppo-Manager Pete Lau hat bei LinkedIn genauer erklärt, wie man diese Technik entwickelt hat. Demnach sei es schwierig, ein Smartphone mit zehnfachem, optischen Zoom zu gestalten, ohne die Gehäusedicke ausufern zu lassen. Oppo spricht dabei von einem integrierten „Telekonverter“, setzt den Begriff aber auch selbst lieber in Anführungszeichen, weil das formal natürlich nicht so ganz der Wahrheit entspricht.
Letztendlich hat man im Inneren einen speziellen Sensor- und Linsenaufbau bewerkstelligt, der für eine fünffache Reflexion des Lichtes sorgt. Jede Reflexion könnte normalerweise der Bildqualität schaden, das habe man aber durch technische Optimierungen des Reflexionsweges verhindert. Marketingwirksam nennt man dies auch „Pristine Optical Path Architecture“. Dadurch soll ein zehnfacher Zoom möglich sein, während die Bildqualität dennoch auf dem Niveau von 50 Megapixeln gehalten wird. Das bezeichnet Oppo dann wiederum als „Quintuple Prism Reflection Periscope Structure“.
Ebenfalls hilft eine optische Stabilisation aus, die auch bei zehnfachem Zoom verlässlich und präzise bleiben soll. Laut Oppo sollen sogar 20-fache Zooms mit optischer Qualität möglich sein, wenn man passendes Cropping durchführe. Das sehe ich aber eher so als Wischiwaschi-Aussage, die man nicht auf die Goldwaage legen sollte.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

3 weeks ago
8




