OpenAI vervierfacht die Prämien seines Bug-Bounty-Programms und startet einen neuen internen Sicherheitssprint. Kritische Schwachstellen in Kernprodukten wie ChatGPT oder Codex bringen externen Forschern künftig bis zu 30.000 Dollar, wie OpenAI mitteilt. Für außergewöhnliche Funde sind bis zu 100.000 Dollar vorgesehen, mit Qualitäts-, Treue- und Kampagnenboni maximal rund 172.000 Dollar.
Damit liegt OpenAI in der Größenordnung von Googles allgemeinem Schwachstellenprogramm, aber unter den Spitzenprämien etwa von Apple oder Microsoft für Betriebssystem-Lücken. Neu sind ein fünfstufiges Treue-Programm und zeitlich begrenzte Kampagnen mit erhöhten Prämien für neue Features. Wer in den letzten 30 Tagen eine Schwachstelle gemeldet hat, bekommt die Differenz zu den neuen Sätzen nachgezahlt.
Parallel dazu bereitet OpenAI einen Sicherheitssprint vor, bei dem die Sicherheitsfirma Cathedral gemeinsam mit OpenAIs Teams die eigenen Systeme testen soll. Beim letzten Sprint arbeiteten laut OpenAI 25 Prozent der Produktingenieure an der Suche nach Schwachstellen.
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