OpenAI und Oracle werden ihren Rechenzentrum-Standort in Abilene, Texas, nicht über die geplanten 1,2 Gigawatt hinaus ausbauen. Oracle hat dort acht Gebäude für OpenAI angemietet, die Platz für rund 400.000 Nvidia-Blackwell-Chips bieten sollen, bislang sind aber nur zwei fertiggestellt.
Oracle hatte versucht, OpenAI für sechs weitere Gebäude zu gewinnen, doch beide Seiten haben sich dagegen entschieden. Der Grund: Die zusätzliche Stromversorgung wäre frühestens in einem Jahr verfügbar. Bis dahin will OpenAI lieber Nvidias nächste Chipgeneration Vera Rubin für ein anderes Rechenzentrum kaufen, statt die aktuelle Blackwell-Generation weiter auszubauen. Laut Bloomberg versucht Nvidia nun, Meta als Mieter für die freien Flächen zu gewinnen – die Gespräche seien aber noch in einem frühen Stadium.
OpenAs "Compute"-Manager Sachin Katti bezeichnete den Stargate-Standort als einen der größten KI-Rechenzentrums-Campus in den USA. Man habe eine Erweiterung erwogen, sich aber entschieden, die zusätzliche Kapazität an anderen Standorten aufzubauen. Derzeit entwickle OpenAI mehr als ein halbes Dutzend Standorte in mehreren US-Bundesstaaten.
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