OpenAI hat heute eine neue Generation seiner KI-Modelle über die API vorgestellt. Die GPT-4.1-Familie besteht aus drei Varianten (GPT-4.1, GPT-4.1 mini und GPT-4.1 nano, alle mit Wissensstand Juni 2024) und verspricht Verbesserungen in den Bereichen Programmierung, Instruktionsverarbeitung und Kontextverständnis.
Die neuen Modelle übertreffen ihre Vorgänger in allen Bereichen. Bei der Programmierung erreicht GPT-4.1 einen Score von 54,6 % auf der SWE-bench Verified Skala – eine Verbesserung von über 21 Prozentpunkten gegenüber dem Vorgänger. Auch bei der Verarbeitung von Anweisungen zeigt sich ein deutlicher Fortschritt: Auf der MultiChallenge-Benchmark liegt die Steigerung bei 10,5 Prozentpunkten.
Eine wichtige Neuerung ist die Erweiterung des Kontextfensters auf 1 Million Token. Dies ermöglicht die Verarbeitung sehr großer Dokumente oder Codebases. Zum Vergleich: Der gesamte React-Quellcode würde achtmal in diesen Kontext passen.
Die Preisgestaltung wurde ebenfalls überarbeitet. GPT-4.1 ist 26 % günstiger als sein Vorgänger bei durchschnittlichen Anfragen. Das neue Nano-Modell positioniert sich als schnellste und kostengünstigste Option im Portfolio. Für wiederkehrende Kontextanfragen wurde der Prompt-Caching-Rabatt auf 75 % erhöht.
Das Unternehmen kündigte auch an, den Zugriff auf sein erst Ende Februar veröffentlichtes Sprachmodell GPT-4.5 über die API in Kürze einzustellen. Diese Entscheidung kommt für viele Entwickler und Unternehmen unerwartet, da GPT-4.5 als das bislang leistungsfähigste KI-Modell von OpenAI gilt. Entwickler sollten diesen Beitrag dazu lesen.
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8 months ago
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