
OpenAI hat in der letzten Woche verkündet, dass Sora abgeschaltet wird, das eigene Tool zur KI-Videogenerierung. Warum das Ganze? Da gab es Spekulationen. Diskussionen, wie der Dienst genutzt wird (Deepfakes) oder aber auch das Überführen der Features in eine Super-App. Die Erklärung laut einem Bericht des Wall Street Journal fällt nüchterner aus: Sora war teuer, hatte zu wenig Nutzer und bremste OpenAI im Konkurrenzkampf aus.
Nach dem Start kletterte die weltweite Nutzerzahl von Sora laut Bericht auf rund eine Million und fiel dann auf unter 500.000 zurück. Parallel liefen im Hintergrund die Kosten aus dem Ruder. Videoerzeugung mit aktuellen KI-Modellen frisst Rechenzeit und damit Geld. Sora soll ungefähr 1 Million US-Dollar pro Tag verschlungen haben. Nicht, weil der Dienst überrannt wurde, sondern weil jede erzeugte Szene ordentlich an der begrenzten Chipkapazität nagte. Wer da also einen Clip generierte, belegte Hardware, die OpenAI an anderer Stelle fehlt.
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