OpenAI: Hardware kommt später und heißt nicht „io“

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Es gibt Neuigkeiten aus der Gerüchteküche rund um OpenAI und deren Hardware-Pläne, wobei sich hier Fakten aus Gerichtsunterlagen mit der Realität mischen. OpenAI wird den Namen „io“ für die geplante Hardware nicht verwenden. Das geht aus einem Markenrechtsstreit hervor, den das Audio-Startup iyO angestrengt hat. Hintergrund ist die Übernahme des Startups von Jony Ive durch OpenAI im Mai 2025 für stolze 6,5 Milliarden Dollar. Peter Welinder von OpenAI gab zu Protokoll, dass man die Namensstrategie überdacht habe und weder „io“ noch ähnliche Schreibweisen für Marketing oder Verkauf nutzen werde, so der Wired-Bericht.

Interessanter dürfte für viele der Zeitplan sein. Wer auf baldige Gadgets gehofft hat, wird enttäuscht, denn vor Ende Februar 2027 soll wohl nichts an Kunden ausgeliefert werden. Ursprünglich war mal die zweite Jahreshälfte 2026 im Gespräch. Es existieren laut den Unterlagen noch nicht einmal Verpackungen oder Marketingmaterialien. Der erste Prototyp soll ein Gerät ohne Bildschirm für den Schreibtisch sein, das begleitend zu Smartphone und Laptop agiert, also explizit kein Wearable oder In-Ear-Gerät. Damit sind auch die jüngsten Gerüchte um einen angeblichen Super-Bowl-Werbespot vom Tisch, die sich am Wochenende verbreiteten; OpenAI hat bestätigt, damit nichts zu tun zu haben. Der Rechtsstreit mit iyO läuft indes weiter, da diese behaupten, OpenAI habe deren Technologie vor der Übernahme bereits begutachtet.

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