
OpenAI hat eine Beteiligung an Thrive Holdings bekanntgegeben. Das ist eine Private-Equity-Firma, deren Muttergesellschaft Thrive Capital gleichzeitig zu den wichtigsten Investoren von OpenAI zählt. Laut Financial Times soll OpenAI für den Deal kein Geld gezahlt haben, stattdessen bringt das Unternehmen Mitarbeiter, KI-Modelle, Produkte und Services in das Thrive-Portfolio ein. Das Ganze ist also am Ende wieder einer der Kreislauf-Deals, die vor allem im KI-Sektor Mode geworden sind.
Im Gegenzug könnte OpenAI an künftigen Renditen von Thrive Holdings mitverdienen. Inhaltlich fokussiert sich die Partnerschaft auf zwei Bereiche, in denen besonders viele standardisierte und regelbasierte Abläufe anfallen, konkret IT-Services und Buchhaltung. Hier soll die KI-Prozesse beschleunigen, Kosten senken und gleichzeitig Qualität und Genauigkeit verbessern.
OpenAI erhält laut Financial Times auch Zugriff auf Daten der Thrive-Unternehmen für das Training seiner Modelle. OpenAI-COO Brad Lightcap sieht in dem Deal einen möglichen Startpunkt für weitere, ähnliche Vereinbarungen mit der Private-Equity-Branche.
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1 month ago
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