OpenAI-Aktionäre hinterfragen angeblich OpenAI CEO Sam Altman vor dem Milliarden-Börsengang

3 days ago 3

OpenAIs Sam Altman wird vor dem Börsengang intern kritisch hinterfragt. Einige Aktionäre zweifeln laut Wall Street Journal, ob Altman das Unternehmen durch den geplanten IPO mit einer Bewertung von rund 850 Milliarden US-Dollar führen sollte. Als möglicher Nachfolger wird Verwaltungsratschef Bret Taylor gehandelt, ehemaliger Co-CEO von Salesforce. Taylor selbst stärkt Altman in einer Stellungnahme den Rücken.

Kritisch gesehen werden insbesondere Altmans private Beteiligungen: Er habe OpenAI gebeten, eine Finanzierungsrunde für das Fusions-Start-up Helion anzuführen, an dem er selbst großer Anteilseigner ist, sowie für den Raketenbauer Stoke Space, an dem er über sein Family Office Hydrazine beteiligt ist.

Gleichzeitig wurden Produkte zurückgefahren, die Altman vorangetrieben hatte, darunter die Video-App Sora und der (wohl nicht mehr) geplante "Adult Mode" für ChatGPT. Produkte-Chefin Fidji Simo, die von Altman installiert wurde, leitet Ressourcen stattdessen in eine neue Superapp für Firmenkunden um. Simo muss derzeit wegen einer Krankheit kürzertreten, Altman ist nicht unter ihren Vertretungen.

KI-News ohne Hype – von Menschen kuratiert

Mit dem THE‑DECODER‑Abo liest du werbefrei und wirst Teil unserer Community: Diskutiere im Kommentarsystem, erhalte unseren wöchentlichen KI‑Newsletter, 6× im Jahr den "KI Radar"‑Frontier‑Newsletter mit den neuesten Entwicklungen aus der Spitze der KI‑Forschung, bis zu 25 % Rabatt auf KI Pro‑Events und Zugriff auf das komplette Archiv der letzten zehn Jahre.

Jetzt abonnieren

Read Entire Article