OBS Studio 32.2 ist da: Neues Quellen-Menü, HDR-Filter und mehr

3 months ago 16

Wer für Streams oder Bildschirmaufnahmen auf die Open-Source-Software OBS Studio setzt, bekommt ab sofort eine neue Version serviert. Die Entwickler haben OBS Studio 32.2 freigegeben. Auch wenn die Versionsnummer auf den ersten Blick nach einem reinen Pflege-Update aussieht, stecken einige praktische Neuerungen für den Streaming-Alltag im Paket.

Das wohl auffälligste Detail betrifft das Hinzufügen von Quellen. Das alte, mit der Zeit recht unübersichtlich gewordene Rechtsklick-Dropdown ist Geschichte. Stattdessen gibt es jetzt ein eigenständiges Dialogfenster inklusive Suchfunktion. Sämtliche Quellen sind dort mit Beschreibungen und eigenen Icons versehen. Zudem können Entwickler von Plugins nun eigene Grafiken für ihre Quelltypen hinterlegen, was die Übersicht im Alltag spürbar verbessert.

Auch bei der Videoverarbeitung schrauben die Entwickler nach. Für Nutzer, die in HDR streamen, gibt es jetzt den neuen Filter „SDR auf HDR zusammenstellen“ (Compose SDR on HDR). Damit lassen sich SDR-Inhalte, etwa eine normale Webcam oder Overlays, direkt auf der Quelle anpassen, damit diese auf dem HDR-Canvas nicht mehr ausgewaschen aussehen. Zudem unterstützt das Multitrack-Video (Enhanced Broadcasting) jetzt eine dynamische Bitrate. Schwankt die Internetverbindung, passt OBS die Bitrate flexibel an, statt direkt Frames zu droppen oder den Stream abzubrechen.

Neben den Hauptfeatures gibt es weitere kleine Anpassungen: Die Bilddiashow-Quelle unterstützt nun auch .webp-Dateien, wenn ganze Ordner hinzugefügt werden, und die Benutzeroberfläche der FPS-Auswahl wurde überarbeitet. OBS Studio 32.2 steht ab sofort für Windows, macOS und Linux bereit.

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