Nvidia will KI-Rechenzentren künftig fertig vormontiert in Containern ausliefern lassen. Auf der GTC Berlin stellte der Konzern dafür das Referenzdesign DSX POD für modulare Rechenzentren mit Nvidias Vera-Rubin-Rechnern vor. Partner wie Dell, HPE, Lenovo und Schneider Electric bauen Rechner, Netzwerktechnik, Verkabelung, Stromversorgung und Flüssigkühlung im Werk in Container ein und testen sie dort.
Vor Ort müssen die Einheiten nur noch an Strom, Kühlung und Netzwerk eines vorbereiteten Geländes angeschlossen werden. Laut Nvidia dauert der Aufbau dadurch im günstigsten Fall 14 Tage statt sechs Monate. Je früher ein Rechenzentrum KI‑Modelle betreibe, desto früher verdiene der Betreiber Geld, so das Argument des Konzerns.
Die übergeordnete DSX-Plattform soll laut Nvidia außerdem bis zu 100 Prozent weniger Kühlwasser verbrauchen, weil geschlossene Kühlkreisläufe die Wärme ohne Verdunstung an die Luft abgeben. In manchen Klimazonen sei bei extremer Hitze aber zusätzliche Kühlung nötig, räumt Nvidia ein. Die ersten Anlagen sollen Anfang 2027 weltweit ausgeliefert werden.
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