
Ihr habt mittlerweile sicher etwas von OpenClaw gehört. Das Projekt ist mittlerweile das erfolgreichste Open-Source-Projekt der menschlichen Geschichte und hat innerhalb von kürzester Zeit React, Linux und Co. kassiert. Damit kann man zu Hause auf kleinen Rechnern eigene KI-Agenten installieren.
NVIDIA hat mit NemoClaw nun einen neuen Stack für die OpenClaw-Plattform vorgestellt. Die Idee dahinter ist, dass Nutzer NVIDIA-Nemotron-Modelle und die neue OpenShell-Laufzeitumgebung via eines einzigen Befehls installieren können. Das Ganze soll autonome KI-Agenten, hier als „Claws“ bezeichnet, zugänglicher, besser skalierbar und vor allem vertrauenswürdiger machen.
Interessant ist dabei vor allem der Fokus auf Datenschutz und Sicherheit. OpenShell bringt laut NVIDIA eine isolierte Sandbox mit, dazu kommen richtlinienbasierte Schutzmechanismen für Netzwerk, Privatsphäre und den allgemeinen Systemzugriff. NemoClaw setzt außerdem auf eine Kombination aus lokal laufenden offenen Modellen, etwa NVIDIA Nemotron, und Cloud-Modellen, die über einen Privacy Router angebunden werden.
Laufen soll NemoClaw auf dedizierter Hardware, etwa auf GeForce-RTX-PCs und -Notebooks, RTX-PRO-Workstations sowie DGX-Systemen. NVIDIA positioniert das Ganze klar als Infrastruktur für dauerhaft aktive KI-Agenten. Klingt ambitioniert, am Ende wird aber entscheidend sein, wie offen, praktikabel und sicher das Ganze im Alltag wirklich ist. Ich probier das Ganze auf jeden Fall mal aus.
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1 month ago
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