Nvidia hat mittlerweile endlich einen offiziellen Starttermin für die sicherlich nicht nur von mir heiß ersehnte dynamische Multi Frame Generation (MFG) bestätigt. So soll diese ab 31. März 2026 zur Verfügung stehen. Um dieses Feature, das Teil von DLSS 4.5 ist, nutzen zu können, benötigt ihr jedoch eine Grafikkarte der aktuellen Generation GeForce RTX 50.
Multi Frame Generation lässt sich jetzt schon nutzen – ich bin davon bisher aber kein riesiger Fan. Genau das könnte die dynamische Variante aber ändern, denn sie adressiert einen Faktor, der mich immer gestört hat. Ideal fände ich es nämlich, wenn ich auf MFG nur dann setzen müsste, wenn die Funktion unbedingt notwendig ist. Das ermöglicht die dynamische Variante. Ihr legt dabei eine Ziel-Bildrate fest, z. B. 120 fps. Erreicht ihr die Bildrate nativ, greift MFG nicht ein. Bleibt ihr aber drunter, werden künstliche Frames generiert, damit ihr immer ein konstantes Erlebnis habt.
Zusammen mit der Einführung der dynamischen Multi Frame Generation erhöht Nvidia auch den Faktor von 4x auf 6x, sodass noch eine höhere Steigerung der Bildrate möglich ist. Zwischen zwei „echten“ bzw. traditionell berechneten Frames lassen sich also bald bis zu fünf interpolierte Bilder einfügen. Im Übrigen kann diese Funktion auch an Gaming-Notebooks ein Mehrwert sein, denn die Generierung künstlicher Frames benötigt weniger Strom als die native Berechnung.
Im entsprechenden Blog-Post von der GDC 2026 nennt Nvidia dann auch erste Games, die für die dynamische Multi Frame Generation prädestiniert sind. Als Beispiel gibt man etwa „007: First Light“ an, weil das Spiel unter anderem Ray Reconstruction und Pathtracing einbindet. Wichtig allerdings: Laut der Meldung des Herstellers werden die dynamische MFG und auch der 6X-Mode zunächst nur für Nutzer der Nvidia App in der Beta zur Verfügung stehen. Da könnt ihr aber in der Nvidia App ohne Hürden einfach beitreten, wenn ihr die Funktion sofort ausprobieren wollt. Ich werde dann im April auch einen Bericht vorlegen.
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1 month ago
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