
Notion haut neue Sachen raus, die den Alltag im Workspace entspannter machen sollen. Statt wieder nur an einzelnen Blöcken zu schrauben, gibt es gleich mehrere Änderungen, die ziemlich tief in den Ablauf greifen. Ich selbst habe x Mal versucht mit der Software warm zu werden, für meine Arbeit passt es einfach nicht. Aber vielleicht sind die Neuerungen ja etwas für euch.
Neu ist zuerst das Archiv: Seiten lassen sich jetzt als veraltet markieren, ohne dass sie komplett verschwinden. Archivierte Seiten fliegen aus der Suche, der Seitenleiste und Datenbank-Ansichten, bleiben aber abrufbar. Oben blendet Notion ein, wer die Seite wann archiviert hat. Wird eine übergeordnete Seite archiviert, ziehen die Unterseiten direkt mit. Der Weg dahin ist simpel, über das Menü oben rechts einer Seite steckt der neue Punkt Archivieren.

Mit Notion 3.4 bekommen Datenbanken ein Dashboard. Statt sich aus zig verlinkten Ansichten etwas zusammenzubasteln, lassen sich Kennzahlen, Diagramme und andere Metriken zentral auf einer Oberfläche stapeln. Wer den Notion Agent nutzt und im Business- oder Enterprise-Tarif unterwegs ist, kann das Dashboard sogar beschreiben und sich bauen lassen.
Die Seitenleiste wurde ebenfalls neu sortiert. Statt einer immer länger werdenden Liste ist sie jetzt in vier Reiter aufgeteilt, etwa für Seiten, Agent-Chats, Meetings und Benachrichtigungen. Einzelne Bereiche lassen sich an- und ausschalten, damit nur das sichtbar ist, was im Alltag wirklich gebraucht wird. Das neue Layout ist optional, lässt sich aber schon aktivieren.

Notion kann Seiten jetzt auch direkt als Präsentation anzeigen, ohne dass der Inhalt extra in Folien kopiert werden muss. Per Tastenkürzel ? + alt + p am Mac oder Strg + alt + p unter Windows springt eine Seite in den Modus. Gerade für interne Updates oder kurze Demos ist das deutlich näher am echten Dokument.

Ebenfalls neu ist ein Tabs-Block. Inhalte können damit in Reiter gepackt werden, was lange Listen und verschachtelte Unterseiten etwas entschärft. Statt alles untereinander aufzulisten, wandern Abschnitte in klickbare Tabs, der Inhalt bleibt auf einer Seite.

Notion baut auch die KI-Funktionen weiter aus und setzt an mehreren Stellen auf automatisch erzeugte Inhalte. Bilder, Diagramme, Slides und ähnliche Visualisierungen können direkt aus Text heraus generiert werden. Die Idee dahinter: Die visuellen Bausteine hängen direkt am Kontext der Seite und liegen nicht irgendwo extern. Gesteuert wird das wieder über den Agent.

Das Archiv ist nicht nur für Ordnung gedacht, sondern soll auch die Suche und KI-Antworten verbessern. Alte Inhalte verschwinden aus den Standardergebnissen, bleiben aber für Nachschlagen und Referenzen vorhanden. So landet die KI weniger oft auf uralten Ständen, wenn die gleichen Themen in aktuellen Seiten bereits sauberer dokumentiert sind, geben die Entwickler an.
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3 weeks ago
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