
Nothing baut seine günstige (a)-Reihe weiter aus. TWS-Kopfhörer und Smartphones (darunter die beiden Neuvorstellungen Nothing Phone (4a) und Phone (4a) Pro) gibt es bereits. Nach den Nothing Headphone (1) im vergangenen Jahr (meinen Testbericht lest ihr hier), gibt es jetzt auch erstmals Over-Ear-Kopfhörer für die (a)-Reihe: die Nothing Headphone (a).
Klar, um auf einen günstigeren Preis zu kommen, hat man da natürlich einige Veränderungen vornehmen müssen. So setzt man jetzt an diversen Stellen auf Kunststoff anstelle von Aluminium. Bei den Bügeln oder auch den Ohrpolstern aus Memory-Foam soll aber alles identisch aufgebaut sein. Auch setzt man auf eine identische Bedienung mit verschiedensten Buttons, die mir im Test der Nothing Headphone (1) durchaus zusagten.

Auch die Nothing Headphone (a) setzen auf 40 mm große, titanbeschichtete Treiber. Die Membran ist aus Kunststoff (PET+PU). Der Frequenzgang verläuft wohl ähnlich zum teureren Modell, mit stärker ausgeprägtem Bass-Bereich (bis zu 110 dB) und schwächeren Höhen.
In Sachen aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) will man Geräusche mit bis zu 40 dB wegblocken. Jene Unterdrückung ist zwar adaptiv, wie bei den Headphone (1), aber nicht mit Echtzeit-Anpassungen. Das ANC greift auf fünf HD-Mikrofone zurück (bei den Headphones (1) sind es sechs.) Weitere Unterscheidung: Man unterstützt Spatial Audio, allerdings statisch und somit ohne Head-Tracking-Funktion.
Auch ein Transparenz-Modus ist mit von der Partie. Ebenso Algorithmen, um Nebengeräusche bei Gesprächen aus den Mikrofonen zu filtern. Die Verbindung zum Endgerät erfolgt per Bluetooth 5.4. Unterstützt wird Hi-Res Audio Wireless. Das hat man über den Bluetooth-Codec LDAC mit 24 Bit/96 kHz erreicht. In Sachen Codecs stehen zudem auch noch AAC und SBC zur Verfügung.

Ansonsten? In den 310 Gramm schweren Kopfhörern steckt ein Akku mit einer Kapazität von 1.060 mAh. Die daraus resultierende Nutzungsdauer gibt Nothing (ohne ANC und LDAC) mit 135 Stunden an, was branchenweit wohl seinesgleichen suchen dürfte. Mit aktivierter Geräuschunterdrückung sind noch 75 Stunden Hörvergnügen (bzw. 62 Stunden mit LDAC) drin. Innerhalb von zwei Stunden ist eine vollständige Akkuaufladung möglich.
Einstellungen wie personalisierte Hörprofile lassen sich dank Custom-Equalizer (8-Band) über die Nothing-X-App vornehmen. Ansonsten? Nothing gibt für die Kopfhörer eine IP-52-Zertifizierung an. Man unterstützt abermals Googles Fast Pair sowie Microsofts Swift Pair. Auch eine Dual-Connection über Bluetooth Multipoint ist gegeben. Ebenso an Bord sind ein Low-Latency-Modus und Unterstützung für Find My Device.

Die Headphone (a) sind ab sofort in den Farben Schwarz, Weiß, Pink sowie in limitierter Edition auch in Gelb für 159 Euro vorbestellbar. Ab dem 13. März stehen sie regulär im Handel zur Verfügung. Lediglich das gelbe Modell lässt bis zum 6. April 2026 auf sich warten. Zum Vergleich: Die Headphone (1) liegen bei 299 Euro.
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